copyright Anke Föh-Harshman, 2018

Homöopathie

"Heile Ähnliches mit Ähnlichem" ist die Grundannahme in der Klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann. Das Ziel dieser sehr effektiven und sanften Therapie ist die Anregung der eigenen Lebenskraft, die im Krankheitsfalle gestört wurde. Wir gehen davon aus, dass ein beseeltes Lebewesen nur einen Impuls in die richtige Richtung braucht, um wieder zur gesunden Harmonie zu finden.

Die gegenseitige Beeinflussbarkeit von Körper, Geist und Seele liegt diesem therapeutischen Ansatz zugrunde. Die Suche nach der individuellen Ausdruckskraft einer Störung durch die Krankheitssymptome, sowie die Analyse der individuellen Kombination in einem Menschen, ist die Basis der Arzneimittelfindung.

Kein Schubladendenken, kein Medikament für alle, sondern das In-den-Mittelpunkt-stellen des individuellen Menschen, der das benötigte homöopathische Arzneimittel dem wachen und aufmerksamen Beobachter eindeutig zu erkennen gibt.

Die Basis der homöopathischen Behandlung ist die ausführliche Erstanamnese, für die zwischen 90 und 120 Minuten einzuplanen sind (Abweichungen sind möglich). Diese Fallaufnahme ist die Grundlage für eine folgende Repertorisierung und einen gründlichen Abgleich der mittlerweile tausenden homöopathischen Arzneimittel. Eine sogenannte "Konstitutionstherapie" bedient sich dann einer einzigen Arznei, die in einer homöopathischen Potenzierung den notwendigen Impuls zur Heilung setzen kann.

Insbesondere bei chronischen und seltenen Erkrankungen zeigt die Klassische Homöopathie was sie in der Lage ist, für einen Menschen zu tun. Erstaunliche Erfolge bei Erkrankungen des Immunsystems sind dafür immer wieder erfreuliche und ermutigende Beispiele.